frühere Meldungen

Arm und Reich, Jung und Alt: immer seltener Tür an Tür
WZB-Studie zeigt wachsende sozialräumliche Spaltung in deutschen Städten

Arme Menschen leben in deutschen Städten zunehmend konzentriert in bestimmten Wohnvierteln. Auch junge und alte Menschen sind immer seltener Nachbarn. Das zeigen Marcel Helbig und Stefanie Jähnen in einer neuen Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Darin untersuchen sie für 74 Städte die Entwicklung der sozialräumlichen Segregation von 2005 bis 2014. Sie ist die bislang umfangreichste Studie, die mit amtlichen Daten die ungleiche räumliche Verteilung sozialer Gruppen untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass in vielen deutschen Städten die Idee einer sozial gemischten Stadtgesellschaft nicht mehr der Wirklichkeit entspricht.

Auch unsere Hansestadt Rostock kommt dabei nicht gut weg.

Hier geht`s zur Pressemitteilung des WZB-Wissenschaftszentrum Berlin und hier zum download der gesamten Studie „Wie brüchig ist die soziale Architektur unserer Städte? Trends und Analysen der Segregation in 74 deutschen Städten“.

 

Fortschreibung des Regionalen Raumentwicklungsprogramms – Kapitel Stadt-Umland-Raum
Stellungnahme des Vereins „Leben in Biestow“ e.V.

hier zum Lesen   2018-09-02 Stellungnahme RREP 2018

 

Pressemitteilung der BI „Südstadt Lebenswert erhalten & gestalten“

Petition startet mit 256 Unterstützern.
Nach fast 30 Tagen unterstützen schon 256 Petitionsteilnehmer unsere Forderungen an die Bürgerschaftsparteien: Keine Bauverdichtung in der Rostocker Südstadt!
Unsere Petition ist im Internet unter der Adresse
https://www.openpetition.de/petition/online/an-die-buergerschaftsparteien-keine-bauverdichtung-in-der-rostocker-suedstadt zu erreichen.
Die Petition an die Rostocker Kommunalpolitiker liegt derzeit auch im SBZ „Heizhaus“ aus und wird von uns an den Markttagen um das Südstadt-Center herum verteilt. Dann kann die Forderung der Bürgerinitiative SÜDSTADT LEBENSWERT ERHALTEN & GESTALTEN auch handschriftlich bei unseren Helfern unterzeichnet werden.
Bis jetzt haben wir von den angestrebten 2000 Unterschriften immerhin schon über 12 Prozent geschafft und bis Ende September können100 Prozent erreicht werden.
Einige Südstädter Frauen und Männer sammeln auch in den Wohnhäusern bei den Nachbarn und in Zukunft werden im Berghotel, in der Pumpe und in Einkaufsläden die Petitionslisten zum Unterschreiben ausliegen.
Droht auch Abriss von Wohnraum?
Die unmittelbar betroffenen Mieter in der Tucholsky- und Weinertstraße müssen, wie sie von ihren Wohnungsgenossenschaften erfuhren, auch mit Abriss von bestehendem Wohnraum rechnen um die von der Stadtverwaltung geforderten Neubauten und Anzahl an Wohnungen zu erreichen. Dies wäre ein weiterer skandalöser Eingriff in die Wohnstruktur der Südstadt und wird abgelehnt!
Es gibt noch Wohnraum in Rostocks Norden!
Bei den Wohnungsgenossenschaften gibt es immer noch bezahlbare Mietwohnungen in Dierkow, Schmarl oder auch Toitenwinkel. Zudem könnten auf bisherigen Parkarealen Mietwohnungen mit Tiefgaragen gebaut werden.
Statt für die BUGA könnten diese Millionen Fördergelder für einen sozialen Wohnungsbau genutzt werden.
So ähnlich sehe es dann an der Weinert-straße nach der Bauverdichtung aus.
Ich unterstütze die Petition mit meiner Unterschrift:
An die Bürgerschaftsparteien: Keine Bauverdichtung in der Rostocker Südstadt!
Wir fordern von den Stadtoberen und den Abgeordneten der Bürgerschaft ein Umdenken, damit nicht nur der Süden von Rostock zu gebaut wird: im DIALOG mit den BürgerInnen sollten die Probleme des Wohnraummangels angegangen werden (so wurde dies auch im Stadtanzeiger vom August 2014 veröffentlicht). Keine Verdichtung mit Wohnbauten die grüne Freiflächen und Natur (Bäume und Sträucher) zersiedeln. Verkehrsberuhigungsmaßnahmen und Lärmminderung im Wohngebiet. Keine Wohnbauten ohne Bürgerbeteiligung oder ohne Einspruchsmöglichkeiten. Wir wollen nicht nur mitbestimmen „WIE“ sondern zuerst auch „OB“ gebaut wird.
Helmut Laun am 24.04.2018, Rostock

Bevölkerungsprognose der Hansestadt Rostock hinterfragt

Das Netzwerk Rostocker Bürgerinitiativen „RoBin“  hat in Zusammenarbeit mit dem renommierten und unabhängigen Experten für Wirtschaftsmathematik  und Analysemethodik, Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Linowski aus Rostock die Bevölkerungsprognose der Stadtverwaltung unter die Lupe genommen und dabei zahlreiche Widersprüche und Fragen aufgeworfen. Diese „Prognoseanalyse“ geben wir Ihnen hiermit zur Kenntnis. Über Rückmeldungen an robin@netzwerk-robin.de würden wir uns sehr freuen. Die Analyse hier zum download.Prognosebewertung_HRO_2035_Prof.Linowski